US-Jobwachstum lässt im November stark nach

Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, entstanden in der Privatwirtschaft und beim Staat lediglich 245.000 zusätzliche Stellen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Zuwachs um 440.000 Jobs erwartet.

Die Angaben für die beiden Vormonate wurden kumuliert um 11.000 Jobs nach oben revidiert: Das Ministerium meldete für Oktober nun ein Stellenplus von 610.000 (vorläufig: 638.000) und für September von 711.000 (vorläufig: 672.000).
Die separat erhobene Arbeitslosenquote sank im November auf 6,7 von 6,9 Prozent. Das entsprach der Prognose von Ökonomen. Für diese Statistik werden private Haushalte befragt, für die Beschäftigtenzahl hingegen Unternehmen und Behörden.
Die sogenannte Erwerbsquote – also der Anteil der Erwerbspersonen an der Gesamtheit der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter – sank auf 61,5 Prozent. Damit liegt sie um 1,9 Prozent niedriger als im Februar, also vor Ausbruch der Pandemie.

Die US-Stundenlöhne stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent auf 29,58 Dollar. Ökonomen hatten nur ein Plus von 0,1 Prozent erwartet. Im Jahresvergleich lagen die Löhne um 4,4 Prozent höher.
Seit Juni hat sich das Jobwachstum in jedem Monat verlangsamt, und die Wirtschaft steht vor der aktuellen Herausforderung, dass der neue Anstieg von Infektionen einige Bundesstaaten und Kommunen dazu veranlasste, neue Beschränkungen für Unternehmen einzuführen. Der Wintereinbruch könnte die Konsumausgaben und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Sektoren wie dem Gaststättengewerbe stark bremsen.

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