DAX mit leichtem Minus erwartet – Asiens Börsen mehrheitlich im Plus

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Donnerstag wenig bewegt notieren.
Der deutsche Leitindex DAX weist vorbörslich eine leicht negative Tendenz aus.
Bei weiter starkem Euro droht dem DAX am Donnerstagmorgen der erneute Rutsch zurück unter 13.300 Punkte. Die Marke von 13.300 Punkten wirkte zuletzt wie ein Magnet auf den DAX und verhinderte so einen klaren Richtungsentscheid. Bislang schaffte der DAX nicht den Sprung über sein Zwischenhoch von Anfang September bei 13.460 Punkten, während die Wall Street zuletzt auf Rekordniveau enteilte. Der starke Euro, der am Morgen zum US-Dollar einen weiteren Höchststand seit Frühjahr 2018 erreichte, wirkt als Bremse. Gerade für die im DAX hoch gewichteten deutschen Exporteure ist das ein großes Problem.

WALL STREET

Der Dow Jones konnte am Mittwoch moderate Gewinne verbuchen.
Der Dow Jones eröffnete die Sitzung leichter, konnte seine Verluste im Verlauf jedoch ausgleichen und ging 0,2 Prozent fester bei 29.883,79 Punkten aus dem Handel. Der NASDAQ Composite verharrte nach einem negativen Start hingegen im Minus und schloss marginale 0,05 Prozent tiefer bei 12.349,37 Zählern.
Etwas zurückhaltender ließen es die Anleger zur Wochenmitte am New Yorker Aktienmarkt angehen. Es war zunächst kein Treiber mehr, dass die Reihe an guten Nachrichten in puncto Corona-Impfstoffe mit einer ersten Zulassung in Grossbritannien eine Fortsetzung erhielt.
Zwar gab es auch wieder etwas mehr Hoffnung auf ein Konjunkturpaket in den USA. Doch dämpfend wirkte, dass die Beschäftigung in der US-Privatwirtschaft im November weniger gestiegen war als erwartet. Ausserdem will der designierte US-Präsident Joe Biden die Handelspolitik gegenüber China nach seinem Amtsantritt nicht sofort ändern. Biden sagte der „New York Times“, er wolle die China-Politik zunächst umfassend und in Abstimmung mit den wichtigsten Verbündeten überprüfen.
In puncto Impfstoff gab es am Mittwoch eine erste Zulassung durch die britische Aufsichtsbehörde für Arzneimittel, und zwar für den Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens BioNTech und seines US-Partners Pfizer. Damit kann die Auslieferung in diesem Land beginnen.

ASIEN

In Asien notieren die wichtigsten Indizes uneinheitlich. Die überwiegende Tendenz ist jetzt positiv.
In Japan kann der Nikkei Aktuell (7.11 Uhr MEZ) minimale 0,06 Prozent auf 26.816,21 Punkte zulegen.
Auf dem chinesischen Festland verbucht der Shanghai Composite derweil ein Minus von 0,36 Prozent auf 3.437,11 Einheiten. In Hongkong gewinnt der Hang Seng daneben 0,57 Prozent auf 26.683,30 Zähler hinzu.
Dass in China der Markit-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor im November auf den höchsten Stand seit April 2010 gestiegen ist und mit einem Wert von 57,8 tief im Expansion anzeigenden Bereich liegt, sorgt für keine stärkeren Impulse. Am Montag hatte bereits der offizielle Index für China die gleiche Botschaft vermittelt, dass sich die chinesische Konjunktur nämlich weiter kräftig erholt vom Corona-Schock. Im Oktober lag der Wert noch bei 56,8.
An den Märkten in Schanghai und Hongkong sind weiter die zukünftigen Handelsbeziehungen zwischen China und den USA Thema. Auch unter dem neu gewählten Präsidenten Joe Biden dürfte sich an den angespannten Beziehungen zunächst wenig ändern, was für Unsicherheit sorge, so Marktbeobachter.

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